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Superbowl Werbung 2011

Für die Amerikaner ist es das Sportereignis des Jahres, das Football – Endspiel in der National Football League (NFL), der so genannte Superbowl. Um die Bedeutung dieses Sportevents zu verstehen, muss man wissen, dass der Football in den USA einen Stellenwert hat, der nur bedingt mit dem deutschen Fußball konkurrieren kann. Wie in den Staaten üblich, ist auch bei Superbowl alles noch etwas größer als im Rest der Welt.

Geschätzte 160 Millionen Fernsehzuschauer, zwischen 2.500 und 280.000 US-$ für eine Karte und allein fast 30 Milliarden US-$ an Fernsehrechten sind nur einige der Eckdaten dieses amerikanischen Heiligtums. Daher ist das Endspiel der Superbowl auch der perfekte Platz, um Werbeartikel an den Zuschauer zu bringen. Ein TV-Spot, der während der Spielpause platziert wird, gilt unter Werbe-Profis als beinahe unbezahlbar, aber eben nur beinahe. Mit bis zu 3 Millionen US-$ für einen 30-Sekunden-Werbespot sind diese Werbepausen die teuersten „Commercial Breaks“ im US-Fernsehen.

Neue oder originelle Werbespots während der Superbowl zu zeigen, hat in Amerika Tradition. Nicht selten werden für dieses Ereignis extra Spots für Werbeartikel produziert, die dann dort ihre Premiere haben. Daher werden aus den Spots vom Superbowl und den gezeigten Werbeartikel später nicht selten Klassiker der Werbegeschichte. Erinnert sei hier an den Macintosh von Apple (1984) oder den Coca-Cola-Spot mit Cindy Crawford von 1992.

Im Jahr 2011 fand das Endspiel der NFL-Superbowl am 6. Februar statt. Im Cowboys Stadium in Arlington (Texas) standen sich die Pittsburgh Steelers und die Green Bay Packers gegenüber. Mit von der Werbe-Partie waren vor allem die Nahrungs- und Genussmittelhersteller, die amerikanische Werbeartikel wie Mars, Pepsi und Coca-Cola präsentierten, während die Bier-Lobby von Budweiser und Anheuser-Bush repräsentiert wurde. Besonders viel Aufmerksamkeit gilt immer den neues Spots der Automobilhersteller. 2011 machte Volkswagen mit dem „Passat“ auf sich aufmerksam, während der Konkurrent Mercedes-Benz mit Hilfe von P. Diddy seine schönsten Modelle gekonnt in Szene setzte. Kia schickte den „Optima“ ins Werbe-Rennen und General Motors machte in nur 30 Sekunden aus seinem „Chevy“ den Transformer namens „Bumblebee“ aus dem gleichnamigen Film.

Hier findet ihr eine tolle Übersicht der Werbespots. Es wird geschätzt, dass sich allein die zusätzlichen Einnahmen im Einzelhandel während und nach dem Superbowl-Endspiel durch die Werbespots auf mehr als 10 Milliarden belaufen.

Posted by admin | März 14, 2011 at 3:15 pm
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