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Stunt-Sprung
Haben Sie schon einmal erlebt, wie ein Stuntman vom Dach eines Hauses springt? Solche Szenen kennen Sie sicher aus Kinofilmen zur Genüge, doch welcher Aufwand hinter jedem einzelnen dieser Sprünge steckt wissen nur wenige: Man benötigt dafür eine grosse Menge an Kartons. Diese Kartons sind notwendig um den Stuntman vor Verletzungen zu schützen und den Sprung vorsichtig zu bremsen.
Wenn man bedenkt, dass man bei einem Sprung aus 3m Höhe bereits 50km/h an Geschwindigkeit aufnimmt, so kann man sich vorstellen, mit welcher Wucht man bei einem Sprung von einem 10m hohen Gebäude auf den Kartons aufschlägt und welche Energie es hier zu bändigen gilt.
Um jedes Risiko zu vermeiden, wird die Position der Kartons genau berechnet. Danach werden sie ganz sauber auf- und nebeneinander gestappelt um den Sprung möglichst gleichmäßig abfedern zu können. Bevor der Stuntman nun an die Arbeit geht, inspiziert er nochmals selber, ob alles in Ordnung ist und schätzt die notwendige Sprungweite nochmals ab, schließlich geht es um seine Gesundheit bzw. um sein Leben, das er bei einem Fehler in Gefahr bringen könnte. Während des Sprungs macht er einen 3/4 Überschlag um möglichst grossflächig auf dem Rücken zu landen.
Nach erfolgter Landung gibt der Stuntman sofort ein Zeichen, dass alles gut geklappt hat und dass es sich nicht verletzt hat. Bei derartigen Sprüngen ist ein Sanitäter immer vor Ort um im Falle eines Unfalls erste Hilfe leisten können.