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Die Matrix-Triologie

Die Matrixtrilogie handelt von einer Maschinenkontrollierten Welt, in der die Menschheit versklavt wurde, um als Energieversorgung der Maschinen zu dienen. Der Protagonist (Neo) muss anschließend feststellen, dass die Welt, in der er bisher gelebt hat nur ein Programm war. Bestrebt von dem Wissen, dass er der „Auserwählte“ sei, der die Menschen in die Freiheit führt, kämpft er sich den Weg zum Verursacher, was ein Virus mit den Namen Agent Smith in der Matrix darstellt. Letztendlich opfert sich Neo bevor die Menschheit von den Maschinen ausgelöscht wird.

Der Film ist vordergründig Action geladen und in erster Linie an die Science-Fiction Fans gerichtet. Unterstreicht wird dies durch die aufwändig gedrehten Kampfszenen, die nur durch massive Unterstützung durch Computertechnik möglich waren. Hintergründig ist „Matrix“ von theologisch-philosophischer Natur geprägt; auch wenn man es auf den ersten Blick nicht für sehr sinnig hält. Zahlreiche Analogien weisen auf das alte und neue Testament hin wie zum Beispiel die Tatsache, dass die Zufluchtsstadt Zion heißt und Neo sie vor der Zerstörung bewahren muss. Somit wird Neo, auch wenn es ziemlich anstößig ist, mit Jesus verglichen, welcher sich für die Menschheit einsetzt und sich zum Schluss dafür opfert. Zudem wird auch der Zen-Buddhismus mithilfe des Orakels mit eingebunden.

Der Film war anfangs ein Kassenschlager und entpuppte sich bald als Kult. Auch die Kritiken fielen dementsprechend lobend aus. Vier Jahre nach Erscheinung des ersten Teils, kamen in einem Jahr direkt beide Fortsetzungen etwas zeitversetzt in den Kinos. Man schaffte dies, indem man parallel drehte. Zwar brach man damit Umsatzrekorde, jedoch bekamen „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ von der Presse schlechte Kritiken. Besonders beim letzten Teil der Serie waren seriöse Zeitschriften wie etwa der Spiegel und die Frankfurter Allgemeine Zeitung froh, dass die Matrix-Serie ein Ende fand. Nach anfänglicher Hoffnung, dass man auch in einem Action-Film Anregung zum Nachdenken findet, wurden diese mit dem zweiten und dritten Teil durch überwiegende Kampfszenen im Keim erstickt, so die Kritik.

Nichtsdestotrotz lässt sich die Matrixtrilogie nicht mehr aus der Filmgeschichte wegdenken und kann sich getrost zu den erfolgreichen Trilogien neben zum Beispiel „Herr der Ringe“ gesellen.

Posted by admin | Oktober 10, 2009 at 12:15 am
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